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Literatur

Rasing vegan children in a non-vegan world
"Raising vegan Children in today's society is much easier when you can draw from the experiences of other parents. Filled with advice gleaned trough interview with hundreds of vegan families, this book promises parent-tested answers to your most pressing questions."
Die Autorin, Erin Pavlina, betreibt ein Internetmagazin http://vegfamiliy.com und hat ihr Wissen und ihre Erfahrungen in diesem Buch zusammengestellt. Es finden sich tatsächlich sehr viele wertvolle Tips darin - allerdings eher für vegane Eltern, die entweder selbst noch nicht lange vegan sind oder die keine Möglichkeit haben, sich mit anderen veganen Eltern auszutauschen. Es ist also als eine Art Basis-Werk anzusehen, was Unsicherheiten nehmen und Anregungen geben kann. Da sich vieles, gerade in den Interviews, aber auf die amerikanische Kultur bezieht, jede Menge Lebensmittel genannt werden, die es in Deutschland nicht gibt und es insgesamt sehr auf amerikanische Familien ausgelegt ist, ist das Buch kein absolutes MUSS für vegane Eltern. Wer allerdings entweder Unsicherheiten beseitigen oder sich freuen will, daß es in anderen Ländern schon sehr viel mehr Möglichkeiten (bei der Ernährung etc.) für Veganer gibt, dem sei dieses Buch als einziges Druckwerk seiner Art empfohlen. Auch die B12-Problematik wird hier angemessen behandelt, ebenso (unvollständige Aufzählung): ein allgemeines Kapitel über Veganismus inkl. Infos über versteckte Tierprodukte wie z.B. mit Tierkohle raffiniertem Zucker, Umstellung "auf vegan" (wie erkläre ich meinem Kind, warum wir dies oder jenes nun nicht mehr essen/kaufen), gesundheitliche Aspekte, vegan in Schule und Freizeit, gesellschaftliches Leben und Veganismus, vegan auf Reisen und einige (teils typisch amerikanische) Rezepte.

In Liebe wachsen
"Das Buch, das sie in Händen halten, sucht nicht den "goldenen Mittelweg", sondern bezieht klar Stellung. Dieses Buch beruht auf der Überzeugung, daß Kinder im Grunde gut sind, daß ihre emotionalen Bedürfnisse wichtig sind und daß wir Eltern ihnen Liebe, Achtung und Aufmerksamkeit schulden. Wer diesen Prämissen nicht zustimmt, lieber glaubt, sein Kind sei ein "kleines Monster", und nun nach Tricks sucht, es aufs rechte Gleis zu bringen, der findet (bedauerlicherweise, wie ich meine) viele andere Bücher, die mit seinem Glauben besser übereinstimmen." (aus der Einleitung des Verfassers)
Dieses Buch ist das einzige Buch zum Thema Kinder-Erziehung oder besser zum Leben mit Kindern, welches alle Eltern im Bücherregal stehen haben und natürlich auch lesen sollten. Der spanische Kinderarzt González macht unmißverständlich deutlich, worum es ihm geht: nicht um neue, noch "bessere Erziehungstips, wie man sein Kind in den Griff bekommt" sondern er erklärt, wie Kinder in welchem Alter ihre Umwelt wahrnehmen und warum die meisten der gängigen "Erziehungsmethoden" nicht geeignet sind, einem Kind Liebe zu geben und Werte zu vermitteln. Mit Beispielen aus gängigen Erziehungsratgebern und einfache Gedankenspiele ("Ersetzen Sie an dieser Stelle 'Kind' bitte einmal durch 'Ehefrau' oder 'Angestellte'") macht er deutlich, daß Kinder keine Menschen sind, die weniger wertvoll sind als andere. Zu beziehen über die La Leche Liga oder bestellbar im Buchladen.

Das Stillbuch
Der Klassiker unter den Stillratgebern schlechthin. An manchen Stellen etwas esoterisch angehaucht, aber das kratzt nur geringfügig an der Qualität dieses Buches. Hier findet man alles wichtige, was man als werdende oder auch bereits stillende Mutter zum Thema wissen muß um die Stillzeit richtig genießen zu können. Wertvolle Tips gibt es auch zu Problemen wie Milchstau, Brustentzündung etc.

Vom Glück des Stillens
"Gestillt zu werden ist ein Menschenrecht. Jedes Kind hat ein Recht auf Muttermilch, jede Mutter hat ein Recht, ihr Kind zu stillen." Das sind Grundsätze der Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit denen sich jede werdende Mutter, jeder Vater auseinander setzen muss. Eva Herman überrrascht mit brisanten Tatsachen: Die Stillkultur ist in Gefahr. Immer weniger Mütter stillen ihre Kinder. Die Auswirkungen sin fatal: gesundheitliche Defekte durch fehlenden Immun- und Allergieschutz der Muttermilch, Essstörungen und entwicklungspsychologische Defizite durch mangelnde Nähe und Geborgenheit. Ihr Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine liebevolle, authentische Bindung zwischen Mutter und Kind. (lalecheliga.de)
Mit diesem Buch hat Eva Herman jeder interessierten Frau eine wertvolle Entscheidungshilfe an die Hand gegeben. Die Antwort verrät allerdings schon der Buchtitel; Stillen ist das Beste für Mutter und Kind. Und weil leider immer noch allzuoft anderes propagiert wird, geht sie auf alle möglichen Vorurteile ebenso ein wie auf Fragen und Zweifel zu Themen wie "Stillen und Berufstätigkeit". Alles, was man evt. von "schlauen Schwiegermüttern" oder anderen "wohlmeinenden" Mitmenschen, die einem das Stillen ausreden wollen, zu hören bekommt, wird hier seriös und kompetent behandelt. Kurze Ausflüge in andere Kulturen, wo Stillen sehr viel selbstverständlicher ist als bei uns und Infos zum Stillen von Kleinkindern runden das Buch ab.

Das 24-Stunden-Baby
Das Buch für Eltern sogenannter "Schreibabys" schlechthin. Doch der Autor, Kinderarzt und selbst achtfacher Vater, nennt diese Babys anders: "Kinder mit starken Bedürfnissen" und er zeigt, wie Eltern auf diese Bedürfnisse eingehen können ohne die eigenen dabei komplett zu vernachlässigen. Dieses Buch ist ein echtes Mutmach- und Aufbaubuch und sicher nicht nur den Eltern zu empfehlen, die ihr Baby bereits als "Problemkind" identifiziert haben. Es enthält viele wertvolle Tips zum Tragen, nächtlichen Stillen, Stillen bei Bedarf, Schlafen im Familienbett, Hilfe bei Koliken uvm. Zu beziehen über die La Leche Liga oder bestellbar im Buchladen.

Schlafen und Wachen. Ein Elternbuch für Kindernächte
Dieses Buch ist unverzichtbare Lektüre für alle, die das Schlafverhalten von Babys verstehen wollen. Es erklärt, warum Babys anders schlafen, sie öfter aufwachen, auch nachts Hunger und Durst sowie das Bedürfnis nach Nähe haben und wie Eltern diese Bedürfnisse befriedigen können. Auch ein Kapitel zum "plötzlichen Kindstod" (SIDS) ist enthalten. Zu beziehen über die La Leche Liga oder bestellbar im Buchladen.

Mein Kind will nicht essen
Das erste Buch des spanischen Kinderarztes Dr. Carlos González und eine wertvolle Hilfe nicht nur für Eltern, die sich bereits im Titel wiederfinden. González erklärt, warum Kinder nicht immer gleich viel essen und warum sie meist nicht so viel essen wie Eltern (oder Großeltern...) es erwarten. Auch hier schafft er es, mit eindrucksvollen Analogien dem Leser klarzumachen, daß Drohungen, Zwang und Strafe nicht geeignet sind, Kinder zu einem gesunden Eßverhalten zu bringen. Interessant ist, daß auch die vegane Ernährung kurz erwähnt wird: der Autor schreibt, daß diese, kompetent zusammengestellt, kein Problem für Kinder darstellt, vegane Kinder aber im Idealfall mind. 2-3 Jahre gestillt werden sollten. :-) Zu beziehen über die La Leche Liga oder bestellbar im Buchladen.

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von vegankids.de (Datum: 14. Dezember 2006)
Dienstag, 7. Februar 2012